1. Fundpreis und Vergleichspreis festhalten

Notiere zuerst den tatsächlichen Kaufpreis beziehungsweise 0 Euro bei einem Geschenk. Wenn du eine realistische Alternative kennst, kannst du zusätzlich einen Vergleichspreis eintragen. So wird später sichtbar, ob der Preisvorteil nach der Abholung noch besteht.

2. Start, Abholort und Rückweg berechnen

Für eine typische Selbstabholung zählt nicht nur der Weg zum Verkäufer. Wird das Fahrzeug wieder am Ausgangsort benötigt oder dort zurückgegeben, gehört die Rückfahrt vollständig in die Kilometerrechnung. AbholCheck arbeitet deshalb standardmäßig mit Hin- und Rückfahrt.

3. Passt der Gegenstand wirklich ins Fahrzeug?

Miss Länge, Breite und Höhe des Gegenstands sowie die Ladeöffnung. Berücksichtige außerdem Verpackung, herausstehende Teile und die Frage, ob das Möbel zerlegt werden kann. Bei Miettransportern sollten Innenmaße, Türöffnung und Nutzlast zum Transport passen.

4. Helfer, Etage und Trageweg klären

Ein 80-Euro-Schrank kann logistisch komplizierter sein als ein 300-Euro-Fahrrad. Treppen, Aufzug, Entfernung zur Parkposition, Gewicht und verfügbare Helfer bestimmen den Aufwand. Diese Faktoren gehören in die Entscheidung, auch wenn sie nicht automatisch als Eurobetrag gerechnet werden.

5. Kraftstoff und Miettarif prüfen

Beim eigenen Auto sind Gesamtstrecke, Verbrauch und Literpreis die saubere Basis für die Kraftstoffkosten. Beim Miettransporter kommen Grundmiete, Freikilometer, Mehrkilometer und Verbrauch hinzu. Die Kaution bleibt getrennt, weil sie nicht automatisch eine endgültige Ausgabe ist.

6. Termin und Übergabe vorbereiten

Bestätige Abholzeit, Ansprechpartner und Erreichbarkeit. Kläre bei größeren Gegenständen, ob Demontage möglich ist und ob vor Ort getragen werden kann. Plane ausreichend Zeit für Einladen und Sicherung ein, damit die Rückfahrt nicht unter unnötigem Zeitdruck startet.

7. Erst dann zusagen

Wenn Fundpreis, Strecke und Transport zusammenpassen, hast du eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Genau hier setzt AbholCheck an: Der Preis im Inserat wird um die Kosten ergänzt, die bis zur Haustür entstehen.