Was bedeutet Beiladung?
Bei einer Beiladung wird ein zusätzlicher Gegenstand auf einer bereits geplanten oder teilweise passenden Fahrt mitgenommen. Statt für jede kleine Abholung eine vollständig neue Tour zu starten, kann vorhandene Ladefläche genutzt werden. Das Prinzip ist besonders bei Möbeln, Kleintransporten und privaten Gebrauchtkäufen interessant.
Welche Angaben sind für eine Beiladung wichtig?
Damit zwei Strecken sinnvoll zusammenpassen, reichen Start und Ziel allein nicht aus. Zusätzlich sind Abholregion, Zielregion, Terminfenster, Maße, Gewicht, Fahrzeugtyp und möglicher Umweg relevant. Genau deshalb soll die Fahrerbörse später auf den Daten einer vorhandenen AbholCheck-Berechnung aufbauen.
Beiladung und Leerfahrt
Ein Transporter, der nach einer Lieferung leer zurückfährt, hat ungenutzte Kapazität. Liegt eine passende Abholung auf oder nahe dieser Route, kann eine Beiladung den Rückweg sinnvoller nutzen. Ob ein Auftrag tatsächlich passt, hängt aber immer von Zeit, Ladung, Strecke und Fahrerentscheidung ab.
Warum die Fahrerbörse noch geschlossen bleibt
Eine Beiladungsbörse braucht Fahrer auf der Angebotsseite. AbholCheck öffnet die Vermittlung deshalb erst, wenn mindestens 50 bestätigte Fahrer bundesweit ernsthaft Interesse signalisiert haben. Bis dahin gibt es nur die Möglichkeit, sich für die Startinformation vormerken zu lassen.
Für welche Transporte kann Beiladung interessant sein?
- Sofa, Tisch oder Schrank aus einem Gebrauchtkauf
- einzelne Möbelstücke statt kompletter Umzug
- kleine private Transporte zwischen zwei Orten
- Abholung sperriger Gegenstände
- Rückfahrten mit freiem Laderaum